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Nützliche Informationen

Land
Republik Südafrika (RSA) , Bevölkerung ca. 45.000.000 Einwohner; Fläche 1.219.912 km²;
Es gibt 11 offizielle Landessprachen in Südafrika: Afrikaans, Englisch, Ndebele, Sotho (Sotho wird im Schulwesen in Süd- und Nord-Sotho unterteilt), Swazi, Tsongo, Tswana, Venda, Xhosa, Zulu und Pedi. Der Englisch sprechende Besucher wird während seiner Reise durch das Land keinerlei Schwierigkeiten haben.


Klima
Südafrika eignet sich das ganze Jahr über als Urlaubsziel. Einige Regionen sind jedoch zu bestimmten Zeiten beliebter als an anderen:
Die nördlichen Regionen sind besonders in den Wintermonaten ein verlockendes Reiseziel, da sich um diese Jahreszeit die Tiere in freier Wildbahn am besten beobachten lassen und die Temperaturen sehr mild sind (maximal 20º-23ºC). Auch regnet es im Winter dort nur sehr selten.
Die südlichen Regionen sind wegen der geringen Niederschlagsmengen und Temperaturen, die an schönen Tagen 28-30ºC und darüber erreichen, eher im Sommer ein beliebtes Reiseziel.
Namaqualand im Westen und die nördliche Kapprovinz bezaubern im Frühling (Mitte August bis Mitte September) mit einer wahren Blütenpracht, wenn sich die Wüstenei plötzlich in ein Meer aus Blumen verwandelt, das Tausende Besucher anzieht. 
Die warmen Gewässer der Ostküste wiederum eignen sich so gut wie das ganze Jahr über zum Baden. Der Winter ist mild, ausgenommen in den höheren Lagen. 
Die Südafrikaner verbringen ihren Jahresurlaub bevorzugt im Sommer, weshalb die Urlaubsorte von Mitte Dezember bis Ende Januar und während der übrigen Schulferien oft sehr überlaufen sind.


Beste Reisezeit
Sommer: September – April
Winter: Mai – August
Südafrika ist ein großes Land knapp südlich des Wendekreises des Steinbocks. Das Klima wird jedoch mehr durch das Relief und die umliegenden Ozeane als durch den Breitengrad beeinflusst. Obwohl das Klima von Region zu Region unterschiedlich ist, ist es im Allgemeinen das ganze Jahr über mild und sonnig. Insgesamt betrachtet handelt es sich um ein trockenes Land mit einer durchschnittlichen Niederschlagsmenge von 502 mm. Schnee fällt nur auf den höchsten Berggipfeln.
Im Sommer liegen die Durchschnittstemperaturen mittags zwischen 15 und 30ºC. KwaZulu-Natal weist ein subtropisches Klima mit hoher Luftfeuchtigkeit im Sommer auf. Die Region Gauteng im Süden hat heiße Sommermonate mit gelegentlichen Gewitterschauern und eisige Wintermonate, während sich der östliche Teil dieser Region (bekannt als das Lowveld) milder Winter erfreut. Im Hinterland des Kaps und im Free State herrschen ähnliche klimatische Bedingungen wie in der südlichen Region Gauteng. Die westliche Kapregion zeichnet sich durch ein mediterranes Klima mit warmen, trockenen Sommern und kalten, feuchten Wintern aus.


Zeitzone
MEZ +1 Stunde

Kleidung
Bequeme und leicht zu reinigende Freizeitkleidung ist am geeignetsten. In den Hotelrestaurants in den Städten und Golfclubs werden ein Jackett und Krawatte verlangt. Alle Hotels bieten einen äußerst schnellen Reinigungsservice an, der seine Arbeit für gewöhnlich innerhalb von wenigen Stunden erledigt. Es ist sicherlich nicht notwendig, für jeden Tag und jeden Abend eine unterschiedliche Garderobe mitzubringen, zumal es sich im Hinblick auf komfortables Reisen empfiehlt, möglichst wenig Gepäck mitzuführen, insbesondere wenn Sie Transfers mit Leichtflugzeugen geplant haben. 
Die nützlichsten Dinge, die sich bei einem Südafrikaurlaub in Ihrem Reisegepäck befinden sollten, sind: Shorts & Baumwoll-T-Shirt, Badekleidung, gute und bequeme Wanderschuhe, Freizeitkleidung aus leichter Baumwolle, Kleidung in neutralen Farben für eine Safari, Fleece- oder Sweatshirts und eine warme Jacke für Safaritouren oder kühle Abende, Hut mit breiter Krempe, Kulturtasche, Sunblocker und Lippenbalsam, Malaria-Prophylaxe, Fernglas, Kamera und Zubehör, Sonnenbrille.


Gesundheit (Impfungen)
Abgesehen von der Malaria in einigen Gebieten stellt eine Reise nach Südafrika keine Gefahr für die Gesundheit dar. Eine Malaria-Prophylaxe empfiehlt sich für Reisende nach Mpumalanga und in den Norden von KwaZulu- Natal. Entsprechende Mittel wie zum Beispiel Daramal sind in den südafrikanischen Apotheken erhältlich, Sie sollten sich aber zuvor bei Ihrem Apotheker über Malaria informieren. Wenn Sie Bedenken haben, sollten Sie Ihren Arzt aufsuchen. Reisende, die innerhalb von sechs Tagen nach Verlassen einer infizierten Region nach Südafrika einreisen, benötigen einen Nachweis über eine Impfung gegen Gelbfieber.
Darüber hinaus gibt es keine obligatorischen Impfungen. Die einzige gesundheitliche Bedrohung geht ansonsten von der heißen und intensiven afrikanischen Sonne aus. Hier ist größte Vorsicht geboten, denn die Kraft der Sonne sollte man keinesfalls unterschätzen. Viele Besucher verlieren einen Urlaubstag aufgrund eines Sonnenstichs, da sie sich allzu sorglos der Sonne ausgesetzt haben. Mit reichlich Sonnenschutzcreme, einem guten Sonnenhut und schrittweiser Gewöhnung sind Sie auf der sicheren Seite.
Das Leitungswasser ist in Südafrika genießbar. Wenn Sie es bevorzugen, steht Ihnen auch Trinkwasser in Flaschen zur Verfügung.

Visa
Wichtiger Hinweis: Dies ist lediglich eine Reiseinformation – bitte erkundigen Sie sich beim nächstgelegenen südafrikanischen Konsulat nach dem neuesten Stand.
Alle Besucher benötigen einen Reisepass, der nach Beendigung des vorgesehenen Aufenthalts noch mindestens sechs Monate lang gültig ist. Bei der Ankunft sollten genügend freie Seiten für die Einreisestempel vorhanden sein. Das Einwanderungsgesetz von 2002 (Gesetz Nr. 13, 2002) schreibt vor, dass der Reisepass bei seiner Vorlage mindestens eine freie Seite für Sichtvermerke (Visa, Einreisestempel, begrenzte Aufenthaltsgenehmigung usw.) enthalten muss. Hinweis: Die letzten drei Seiten im Reisepass sind Änderungen des Reisepasses vorbehalten und können nicht für Sichtvermerke verwendet werden. Reisende, deren Pässe bei der Ankunft in Südafrika nicht diesen Anforderungen entsprechen, werden entweder daran gehindert, in ihr Flugzeug einzusteigen, oder sie laufen Gefahr, bei Ihrer Ankunft in Südafrika sofort zurückgeschickt zu werden. Beachten Sie bitte auch, dass Sie für die Wiedereinreise nach dem Besuch eines Nachbarlandes ein Mehrfacheinreisevisum beantragen sollten.

Währung
Südafrikanischer Rand (ZAR)
Die Währungseinheit ist der Rand (R), der in100 Cents aufgeteilt ist. Geldscheine gibt es im Wert von R200, R100, R50, R20 und R10, Münzen im Wert von R5, R2, R1 sowie 50c, 20c, 10c, 5c, 2c und 1c.
Visa, American Express, Diners Club und MasterCard werden in den meisten Restaurants, Geschäften, Hotels, Autovermietungen und anderen Läden akzeptiert. Bisweilen kann ein Identitätsnachweis verlangt werden, weshalb es sich empfiehlt, einen Reisepass oder einen anderen Ausweis mit Lichtbild ständig bei sich zu tragen.


Handel
Das Angebot an traditionellen südafrikanischen Souvenirs, von Kunsthandwerk bis hin zu Tierhäuten, ist groß. Zulu-Perlenstickereien sind in vielen Formen erhältlich und sind ein hervorragendes Geschenk. Diese Perlenstickereien wurden früher als Statussymbole getragen, aber auch als Kommunikationsmittel verwendet, oft als Liebesbriefe. Die Farben und die Anordnung der Perlen vermitteln die Nachricht (rot = Leidenschaft/Zorn; schwarz = Schwierigkeiten/Nacht; blau = Sehnsucht; dunkelblau = Flucht; weiß/hellblau = reine Liebe; braun = Abscheu/Verzweiflung; grün = Frieden/ Glückseligkeit). Bis ins einzelne Aufwändige Perlenstickereien, die verschiedene Objekte wie Kleidungsstücke, Beutel, Gürtel und Pfeifen zieren, sind fast überall erhältlich.
In zunehmendem Maße wird auch Kunst der Townships angeboten, vor allem entlang der Straßen in den Groß- und Kleinstädten: Oft handelt es sich dabei um Gebrauchsgegenstände wie Körbe, Kerzenständer, Haken, Zeitschriftenständer, usw., die aus Draht und Abfallstoffen hergestellt werden. Auch Tierskulpturen aus Speckstein und Holz sowie Tücher und Decken werden häufig entlang der Straßen angeboten, die gerne von Touristen befahren werden. Für gewöhnlich stammen diese Artikel jedoch aus Massenproduktion, weshalb man ihre Qualität genau prüfen sollte.
Wie in einem reich mit Gold und Diamanten gesegneten Land nicht anders zu erwarten, gibt es hervorragenden Schmuck. Wer will, kann den Goldschmieden überdies bei ihrer Arbeit zusehen. Viele Besucher nutzen den günstigen Wechselkurs auch, um Kleidung, Golfausrüstung usw. zu erwerben.